Einzigartigkeit, Autonomie, Würde, Bewusstsein

Berücksichtigung der Einzigartigkeit

Wir anerkennen die Einzigartigkeit jeder Lebensgeschichte. In voller Vertraulichkeit bieten wir ein offenes Ohr und individuelle Hilfe.

Begleitung in Richtung Autonomie

Wir legen Wert auf die individuellen Fähigkeiten und Ressourcen und ermutigen die aktive Gestaltung der eigenen Entwicklung wieder anzugehen.

Respekt vor der Würde des Menschen

Ein Mensch kann nicht auf seine Aufenthaltsbewilligung oder Staatsangehörigkeit reduziert werden. Wir setzen uns dafür ein, die Menschenwürde zu respektieren und zu bewahren.

Bewusstsein

Wir wollen das Bild der immigrierten Personen in der öffentlichen Wahrnehmung aufwerten, um die Verständigung und das Zusammenleben in der Gesellschaft zu verbessern.

Die CCSI unterstützen

Die 1979 gegründete Kontaktstelle Schweizer-Immigranten (CCSI) ist aus dem Entschluss entstanden, die Schweizer und immigrierte Bevölkerung einander in der damals durch die Schwarzenbach-Initiative gespaltenen Gesellschaft wieder näher zu bringen.

1991 begann die CCSI mit SOS Racisme, gegründet 1985, zusammenzuarbeiten. So wie die französische Organisation entwickelte sich SOS Racisme in der Westschweiz aus der Kampagne « Touche pas à mon pote » („Mach’ meinen Kumpel nicht an !“). Gemeinsame Ziele verfolgend teilte die die CCSI mit SOS Racisme die Räumlichkeiten und 1999 beschlossen sie schliesslich zu fusionieren (der neue Name war CCSI/SOS Racisme).

Seit dem 1. Juni 2017 heisst der Verein Centre de Contact Suisses-Immigrés Fribourg (Kontaktstelle Schweizer-Immigranten Freiburg). Der Namenswechsel folgte auf die Gründung der Anlaufstelle „Respekt für alle“, die offiziell für die Rassismusberatung und -prävention im Kanton zuständig ist. Als die CCSI Fribourg ihre Rolle im Gefüge von Freiburg klären wollte, hat sie ihr Engagement im Kampf gegen jegliche Form von Diskriminierung nicht aufgegeben.

Die CCSI Freiburg ist ein gemeinnütziger, politisch und konfessionell unabhängiger Verein. Er konstituiert sich im Sinne von Art. 60ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches.

Die Generalversammlung ist die oberste Gewalt des Vereins. Sie setzt sich aus der Gesamtheit der kollektiven und individuellen Vereinsmitgliederinnen und Vereinsmitglieder zusammen.

Das ehrenamtliche Vorstand ist das Exekutivorgan des Vereins. Es ist mit der Umsetzung der Vereinsziele beauftragt. Gewählte Mitglieder für 2018/2019 :

Paul Attallah, Präsident
Margaux Maradan, Vizepräsidentin
Cléa Gurtner, Alain Berset, Damian Vogel

Die Arbeitsgruppe, bestehend aus zwei Juristinnen und einer Verwaltungssekretärin, leitet und verwaltet den Rechts- und Sozialberatungsdienst und nimmt Aufgaben der Vereinsverwaltung wahr.

Taulante Mehmetaj, Verwaltungssekretärin
Christiane Bruderer, Juristin
Nicola Lazazzera, Juristin

Die Buchhaltung wird von Laetitia Albinati geführt – www.laeti.ch

Die CCSI stützt sich ebenfalls auf Personen, welche ehrenamtlich im Verein tätig sind. All diesen Personen ein grosses Dankeschön!

Laden Sie unsere Statuten herunter.

Die Finanzierung der CCSI Freiburg wird durch Subventionen, Mitgliedsbeiträge, Spenden sowie ein Patensystem gewährleistet, als Beitrag zu den Verwaltungskosten der Aktenbearbeitung von Personen mit unzureichenden finanziellen Mitteln.

70% der finanziellen Mitteln des Vereins werden in die Aufnahmeverfahren und Rechts- und Sozialberatung der migrierten Personen investiert. Die restlichen 30% decken die Verwaltungs-, Management-, Mittelbeschaffungs- und Kommunikationskosten, die für das Bestehen und die Sichtbarkeit des Vereins unerlässlich sind.